Teil eines Werkes 
3./4. Th. (1844)
Entstehung
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und während Alle ſich über die unbezähmbare Heftigkeit, die wilden Ausbrüche ſeiner Leidenſchaft, die langen Anfälle düſterer Muth⸗ loſigkeit ſich wunderten, dachte Niemand daran, ſie der wahren Urſache zuzuſchreiben; ſo allgemein war ſeine ſtrenge Enthaltſam⸗ keit und Mäßigkeit bekannt.

Barak Johnſon, ſagte der Prediger einer religiöſen Gemeinde, deren Mitglied er war, als ſie eines Sonntags Nachmittags die Kapelle verließen,Barak Johnſon, Ihr habt Euch in dem ver⸗ floſſenen Jahre ſehr verändert, und Euer Götzenbild iſt im Begriff Euch entriſſen zu werden.

Johnſon verſuchte die Unruhe und Beſtürzung, die ihm dieſe Worte verurſachten, zu verbergen, doch obgleich er ſchwieg, ſprach doch die natürliche Sprache ſeiner Augen die Frage aus, die ſeine Lippen zu thun ſich weigerten.

Die Verlobung von William Parry und Phillis Waters iſt, wie ich höre, dieſen Morgen verkündigt worden, fuhr der Predi⸗ ger fort.

Aus Johnſon's Augen ſprühte Feuer bei dieſer Nachricht, und ohne ein einziges Wort zu entgegnen, wandte er ſich wüthend von ſeinem Gefährten und ſtürzte in ſein Haus, in deſſen Nähe dieſe Mittheilung geſchehen war, warf die Thür heftig hinter ſich zu und verriegelte ſie.

Als der erſte Sturm ſeines wüthenden Schmerzes vorüber war, erfolgte eine lange Selbſtberathung, und nachdem er wohl eine Stunde lang in ſeinem kleinen Zimmer heftig auf und ab gegangen war, leuchtete ein trügeriſcher Hoffnungsſtrahl durch die finſtere Nacht ſeiner Verzweiflung. Er ergriff eine Feder und ſchrieb einen leidenſchaftlichen Brief an Phillis, worin er ſie bat, ihn noch einmal zu ſehen. Er verſiegelte ihn mit zitternder Hand und ließ ihn von ſeiner Haushälterin forttragen.

Nach Verlauf weniger Minuten kehrte ſie mit einer Antwort zurück. Begierig entriß ſie ihr Barak Johnſon. Es war ſein