zu bedürfen, als ein freundliches Andenken, das ſie zur Erinnerung an ihn aufbewahren möchten. Nachdem er den Ort angedeutet, wo er begraben zu werden wünſchte, vermachte er„ſeinen lieben, alten Freunden,“ Jack Redburn und mir, ſein Haus, ſeine Bücher, ſeine Möbel— kurz, den ganzen Inhalt deſſelben, und außerdem noch ſo reichliche Mittel, es in ſeinem gegenwärtigen Stand zu erhalten, daß wir ſie bei unſern Gewohnheiten und unſerer Lebensweiſe nie zu erſchöpfen im Stande ſeyn werden. Dann überantwortete er noch unſerer Verwaltung eine jähr⸗ liche Summe von nicht unbedeutendem Betrag, die unter ſeine bisherigen Penſionäre— ſie bildeten eine lange Liſte— und unter ſolche Hülfsbedürftige, die hin und wieder die Wohlthat dieſes Legats in An⸗ ſpruch nehmen möchten, zu vertheilen. Und da wahre Menſchenliebe nicht nur eine Menge von Sün⸗
den bedeckt, ſondern auch eine Menge von Tugenden,
als da ſind Verſöhnlichkeit, Freigebigkeit, Erbarmen und Nachſicht mit den Fehlern Anderer und die Er⸗ kenntniß eigener Unvollkommenheit, einſchließt, ſo trug er uns auf, nicht allzu ſtrenge gegen die ver⸗ zeihlichen Irrthumer der Armen zu verfahren, ſondern wenn wir fänden, daß ſie wirklich arm wären, ihnen zuerſt Abhülfe zu leiſten und dann— bei günſtiger Gelegenheit— Beſſerungsverſuche zu machen.
Der Haushälterin hinterließ er einen Jahrgehalt, der hinreichte, ihr für Lebenszeit ein anſtändiges Auskommen zu ſichern. Den Barbier, welcher ihn


