Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1842)
Entstehung
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nenden Geberden bedeutet hatte, daß er ſich flüchtig machen ſolle; er fuhr ſogar damit fort, bis die Win⸗ dungen des Weges ihn den Blicken der beharrlich ſich weigernden Schildwache entzogen.

Sich ſelbſt überlaſſen, mit noch höherer Meinung von der Wichtigkeit ſeines Poſtens und begeiſtert durch die beſondere Aufmerkſamkeit und Ermuthigung ſeines Führers, ſpazierte Barnaby, mehr in einer wonnigen Verzückung, als in wachem Zuſtande, auf und nieder. Das Sonnenlicht rings umher ſtrahlte auch in ſei⸗ ner Seele wieder. Er hatte jetzt nur noch einen nicht geſtillten Wunſch. Wenn doch ſie ihn ſehen könnte!

Der Tag neigte ſich ſeinem Ende zu; die Hitze wich allmälig der Kühle des Abends; ein leichter Wind erhob ſich, fächelte durch ſein langes Haar und rauſchte luſtig in dem Banner über ſeinem Haupte. Es war eine Freiheit und Friſche in dieſem Tone, welche in genauem Einklang mit ſeiner Stimmung ſtand. Er war glücklicher, als je.

Er lehnte ſich eben an den Schaft ſeiner Fahne, ſchaute der untergehenden Sonne zu und machte ſich eben Gedanken darüber, daß er in dieſem Augenblicke über begrabenem Golde Schildwache ſtehe, als zwei oder drei Geſtalten in der Ferne auftauchten, raſch auf das Haus zukamen und mit ihren Händen winkten, als wollten ſie die Bewohner drängen, einer nahenden Gefahr auszuweichen. Je näher ſie kamen, deſto angelegentlicher wurden ihre Geberden, und ſobald

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