Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1842)
Entstehung
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Herr Willet ließ den Burſchen durch die Hinterthüre ein und führte ihn in das Schenkſtübchen, wo er ſich ſelbſt in etwelche Ueberröcke ſteckte und ſein Geſicht alſo mit Tüchern einknüpfte, daß es recht eigentlich ein Geheimniß war, wie er nur zu athmen vermochte.

Ihr werdet doch nicht bei einem ſolchen Wetter und faſt um Mitternacht einen Menſchen aus dem Hauſe nehmen wollen, ohne ihm eine kleine Herz⸗ ſtärkung zu reichen, Meiſter? fragte Hugh.

Ja, das will ich, Musje, antwortete Herr Willet.Die Herzſtärkung, wie du es nennſt, ſollſt du haben, wenn du mich wohlbehalten wieder nach Hauſe gebracht haſt, wo es dann nicht ſonderlich mehr von Belang iſt, ob du feſt auf deinen Beinen ſtehſt oder nicht. Halte das Licht in die Höhe, wenn's beliebt, und geh' nun etliche Schritte voraus, um mir den Weg zu zeigen.

Hugh gehorchte mit zweideutigem Geſichte, indem er noch zuvor einen ſehnſüchtigen Blick nach den Flaſchen warf. Der alte John dagegen ertheilte der Köchin noch den gemeſſenſten Befehl, in ſeiner Ab⸗ weſenheit die Thüren verſchloſſen zu halten und bei Strafe der Entlaſſung Niemand als ihm ſelber zu öffnen, worauf er ſeinem Begleiter in das ſtürmiſche Dunkel hinaus folgte.

Der Weg war naß und erbärmlich und die Nacht ſo finſter, daß Herr Willet, wenn er ſich ſel⸗ ber hätte weiter lootſen müſſen, ohnfehlbar in eine tiefe Pferdeſchwemme, einige hundert Ellen von ſei⸗