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toll gewordensſey; und dann fegten die Windwellen mit gedehntem Geheul umher, eine augenblickliche Ruhe folgen laſſend.
Wie heiter blinkte an dieſem Abende das Licht in dem Maibaum, obgleich Niemand außen war, um es zu ſehen. Geſegneter alter Fenſtervorhang in deinem tiefen, glühenden Rubinroth, wie lieblich ſchmolzeſt du Feuer, Lichter, Eſſen, Trinken und die ganze Geſellſchaft in einen einzigen reichen Glanz⸗ ſtrom zuſammen, der, wie ein heiteres Auge, in die kalte Oede draußen hinausſchaute! Welcher Teppich wäre dem knirſchenden Sande innen gleich gekom⸗ men; welche Muſik hätte heiterer ſeyn können, als das Praſſeln des Holzes; welcher Duft roch lieblicher, als die leckeren Dämpfe aus der Küche; welches Wetter war anſprechender, als die gemüthliche Stuben⸗ wärme! Segen dem alten Hauſe, das ſo wacker Stand hielt! Wie der gereizte Wind um ſein alterthümliches Dach ſchnaubte und brüllte, wie er keuchte und kämpfte in den weiten Schornſteinen, die fortwährend aus ihren wirthlichen Schlünden große Rauchwolken entſandten und ihm höhnend in's Geſicht pafften; wie er namentlich an den Fenſterrahmen umtrieb und raſſelte, eiferſüchtig bemüht, die gemüthliche Flamme auszulöſchen, die ſich nicht dämpfen laſſen wollte, ſondern nur um ſo leuchtender aus dem Kampfe her⸗ vorzugehen ſchien.
Und dann der Ueberfluß, der reiche und ver⸗ ſchwenderiſche Vorrath in dieſem prächtigen Wirths⸗


