Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1842)
Entstehung
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mit heimlichem Wohlbehagen, wie der Sturm mit jedem Augenblicke ungeſtümer werde. Jede Kneipe an dem Themſeufer hatte ihr Häuflein ungeſchlachter Geſtalten um ihren Herd, und man ſprach da von Schiffen, die auf der See umhergeworfen wurden und mit der ganzen Mannſchaft zu Grunde gingen, er⸗ zählte manche traurige Geſchichte von Schiffbruch und ertrunkenen Menſchen, höffte, daß dieſer oder jener Bekannte in dieſem Wetter davon kommen möchte, und ſchüttelte dabei bedenklich den Kopf. In den Privathäuſern ſchaarten ſich die Kinder um die Flamme und horchten mit ſcheuem Behagen auf die Erzäh⸗ lungen von Geiſtern, von Kobolden, von langen Ge⸗ ſtalten und von Leuten, die in alte Kirchen gegangen, eingeſchlafen, überſehen worden und in der Stunde der Mitternacht daſelbſt erwacht wären; dann ſchau⸗ derten ſie bei dem Gedanken an die dunklen Zimmer in dem oberen Stock, und doch hörten ſie es gerne, wie der Wind heulte, und hofften, er werde noch eine Weile wacker fortmachen. Von Zeit zu Zeit hielten dieſe Glücklichen, welche ſich eines Obdachs erfreuten, inne, um zu horchen, oder es hob einer den Finger auf und riefBst! und dann polterte es in dem Schornſtein, und klapperte es an den Scheiben, und hörte man einen kläglichen, rauſchenden Ton, der die Mauern erſchütterte, als fühlten ſie den Stoß einer Rieſenhand; dann ließ ſich ein heiſeres Brüllen ver⸗ nehmen, als ob ſich die See gehoben; dann kam ein ſolches Gewirbel und ein Tumult, als ob die Luft