Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

,

509

den Menſchen aufgedrückt wurde, welche durch die Welt und ihre Heuchelei ſich verderben ließen, fuhr Edward mit Wärme fort.Gott behüte mich vor einem ſolchen Wiſſen.

Na, Sir, entgegnete der Vater, indem er ſich ein wenig von dem Sopha aufrichtete und ihn feſt anſah;wir haben davon ſchon genug gehabt. Denke gefälligſt an dein eigenes Intereſſe, deine Pflichten, deine moraliſchen Verbindlichkeiten, deine Obliegen⸗ heiten als Sohn, und was dergleichen mehr iſt, worüber ſich ſo gar vergnügliche und anziehende Be⸗ trachtungen anſtellen laſſen oder du wirſt's noch bereuen.

Ich werde es nie bereuen, daß ich mir meine Selbſtachtung bewahrte, ſagte Edward.Entſchul⸗ digt, wenn ich Euch verſichere, daß ich mich nie auf Euer Geheiß derſelben entſchlagen werde und daß ich unter keinen Umſtänden den Pfad verfolgen will, den Ihr mir vorgezeichnet habt, und auf den Eure geheime Betheiligung bei dieſer Trennung abzielt.

Sein Vater richtete ſich noch ein wenig weiter auf und ſchaute ihn an, als verlangte ihn zu wiſſen, ob dieß wirklich ſein ernſter und feſter Entſchluß ſey; dann ließ er ſich ſachte wieder nieder und ſagte mit der ruhigſten Stimme indem er zugleich Nüſſe ſpeiste:

Edward, mein Vater hatte einen Sohn, der gerade ſo thöricht war, wie du, und eben ſo gemeine und rebelliſche Grundſätze unterhielt; aber er ent⸗ erbte ihn eines Morgens nach dem Frühſtück und