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„Kein Zweifel, Sir,“ verſetzte der Sohn, als er bemerkte, daß der Andere inne hielt und auf Ant⸗ wort wartete.„Kein Zweifel.“
„Da iſt zum Beiſpiel Haredale's Nichte, deine geweſene Flamme,“ ſagte Herr Cheſter, als wolle er in ihr einen gelegentlichen Beleg geben.„Ohne Zweifel meinteſt du einmal, ſie ſey ganz Herz, und jetzt hat ſie gar keines. Demungeachtet iſt ſie aber noch ganz dieſelbe Perſon, Ned.“
„Nein, ſie iſt anders geworden, Sir,“ rief. Edward erröthend;„und, wie ich glaube, anders geworden durch niedrige Mittel.“—
„Du haſt eine kühle Verabſchiedung erhalten— wie?“ fragte der Vater.„Armer Ned! Ich fagte dir ja letzten Abend, wie es kommen würde.— Darf ich dich um den Nußknacker bitten?“
„Man hat ein Spiel mit ihr getrieben und ſie auf die hinterliſtigſte Weiſe betrogen,“ rief Edward, von ſeinem Sitze aufſtehend.„Ich werde nie glauben, daß die Kunde von meiner wahren Lage, die ich ihr ſelbſt mittheilte, dieſe Veränderung bewirkt hat. Ich weiß, man ſetzt ihr zu und foltert ſie. Aber obgleich unſer Bund gelöst und unwiderbringlich zerriſſen iſt, obgleich ich ihr Mangel an Feſtigkeit und Treue ſowohl gegen ſich ſelbſt, als gegen mich vorwerfen muß, ſo kann und werde ich doch nie glauben, daß irgend ein niedriger Beweggrund oder ihr freier, ungebundener Wille ſie veranlaßt hat, dieſen Weg einzuſchlagen — nie!“


