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Weiſe,“ ſagte Cheſter, indem er ſeine Hand flehent⸗ lich erhob.„Von deinem Herzen willſt du ſprechen? Weißt du nicht, daß das Herz ein ſinnreicher Be⸗ ſtandtheil unſeres Organismus iſt— der Mittelpunkt der Blutgefäße und ſolcher Dinge— der mit deinen Worten oder deinen Gedanken in keiner nähern Ver⸗ bindung ſtehen ſollte, als dein Knie? Wie kannſt du doch ſo gar gemein und abgeſchmackt ſeyn? Solche anatomiſchen Anſpielungeu ſollten allein den Herren Aerzten belaſſen bleiben. In Geſellſchaft klingen ſie durchaus nicht angenehm. Wahrhaftig, du überraſcheſt mich, Ned.“
„Nun! Es gibt alſo nichts, was verwundet werden könnte, das man heilen oder auf das man Rückſicht nehmen müßte. Ich kenne Euer Glaubens⸗ bekenntniß, Sir, und will nicht weiter fragen,“ ent⸗ gegnete der Sohn.
„Da haſt du ſchon wieder Unrecht,“ erwiederte Herr Cheſter, ſeinen Wein ſchlürfend.„Ich ſage ausdrücklich, daß es ſolche Dinge gibt. Wem ſollte das nicht bekannt ſeyn. Die Herzen der Thiere— der Rinder, der Schafe u. ſ. w.— werden gekocht und ſollen von den niedrigen Volksklaſſen mit großem Wohlbehagen verzehrt werden. Den Menſchen fährt bisweilen ein Degen, eine Kugel durchs Herz; wenn man aber von Herzen oder zum Herzen, von warmen, kalten oder gebrochenen Herzen, von Herzensfülle oder Herzloſigkeit ſprechen will— pah, das iſt Unſinn, Ned.“


