en
ie
ge⸗
487
der Nachbarſchaft gar häufig, man ſähe hier das leibhaftige Portrait des Wirths, wie er bei irgend einem großen Leichenbegängniß oder zur Zeit einer Landestrauer erſchiene.
„Wer iſt der lärmende Burſche in der nächſten Stube,“ fragte Joe, nachdem er ſein Frühſtück ver⸗ ſorgt und dann ſich gewaſchen und gebürſtet hatte.
„Ein Werber,“ antwortete der Löwe.
Joe fuhr unwillkürlich zuſammen. Hier hatte er ja gerade das, wovon er auf ſeinem ganzen Wege geträumt hatte.
„Und ich wollte, er wäre anderswo, als hier,“ ſagte der Löwe.„Der Kerl macht wohl Lärm ge⸗ nug, aber verbraucht nicht viel.'S heißt da eben auch, viel Geſchrei und wenig Wolle, Herr Willet. Ich weiß, Euer Vater würde keine beſondere Freude an ſolchen Kunden haben.“
Vielleicht hatte der Löwe für alle Umſtände recht; wenn aber der alte John hätte wiſſen können, was in dieſem Augenblicke in Joe's Seele vorging, ſo hätte er vielleicht noch weniger Freude an ihnen gehabt.
„Wird da für ein— für ein ſchönes Regiment geworben?“ fragte Ioe, indem er ein wenig nach dem Spiegel zurückblickte, der in dem Schenkſtüb⸗ chen hing.
„Ich glaube ſo,“ verſetzte der Wirth.„Doch iſt's ſo ziemlich gleichgültig, für welches Regiment man angeworben wird. Ich habe mir ſagen laſſen,
——


