Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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ſätzige ſpaniſche Wand von verſchoßenem indiſchem Leder mit Goldſäumen, die in früheren Tagen man⸗ chen kalten Luftzug abgehalten und manches fröhliche Geſicht eingeſchloſſen hatte, ſchaute mit geiſterhaftem Stirnerunzeln auf Joe nieder und ſtand in ihrer vollen Höhe in der ihr zugedachten Ecke, wie irgend ein hageres Geſpenſt, das nur angeredet zu werden erwartet. Ein Portrait dem Fenſter gegenüber— ein wunderlicher, alter, grauäugiger Genueral in einem eirunden Rahmen— ſchien zu blinzeln und mit dem hinſchwindenden Lichte einzunicken, bis es endlich mit dem vollen Einbruche der Nacht ſeine Augen in gutem Ernſte ſchloß und in einen geſunden Schlaf verfiel. Es herrſchte über dem Ganzen ein ſo geheimnißvolles, ſcheues Schweigen, daß Joe ſich nicht entbrechen konnte, dem allgemeinen Beiſpiele zu folgen; er ſchlummerte daher gleichermaßen ein und träumte von Dolly, bis die Uhr auf dem Chig⸗ weller Kirchthurm Zwei ſchlug.

Noch immer erſchien Niemand. Die fernen, lärmenden Töne im Hauſe hatten aufgehört, und auch draußen war Alles ruhig— etwa das gele⸗ gentliche dumpfe Bellen eines Hundes und das Rauſchen der Zweige im Nachtwinde ausgenommen. Er ſchaute traurig aus dem Fenſter auf jeden wohl⸗ bekannten Gegenſtand, wie Alles ſo im Dämmer⸗ lichte des Mondes ſchlafend da lag, huſchte wieder nach ſeinem früheren Sitz zurück und rief ſich ſeinen kürzlichen Streit in's Gedächtniß, über den er ſo

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