Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

482

Einunddreißigſtes Kapitel.

Ueber ſein unglückliches Loos nachdenkend, ſaß Joe eine Zeitlang horchend da und erwartete jeden Augenblick knarrende Fußtritte auf der Treppe zu hören, oder von Seite ſeines würdigen Vaters mit der Aufforderung begrüßt zu werden, ohne alle Be⸗ dingungen zu kapituliren und ſich auf der Stelle zu ergeben. Aber da war weder Stimme, noch Fuß⸗ tritt zu vernehmen, und obgleich hin und wieder ein fernes Echo, wie wenn man Thüren zuſchlüge und Leute in den Stuben aus⸗ und eingingen, durch die weiten Gänge ſchallte und bis in ſein abgeſchie⸗ denes Kämmerchen drang, ſo wurde doch unten keine ungewöhnliche Bewegung laut, und kein näherer Ton ſtörte ihn in ſeinem Schlupfwinkel, der durch das ferne Geräuſch nur noch ruhiger zu werden ſchien und ganz ſo öde und düſter war, wie eine

Einſiedlerzelle.

Es wurde dunkler und dunkler. Die altmodi⸗ ſchen Möbel ſeines Gemaches, das eine Art von Spital für alle invaliden, beweglichen Geräthe des Hauſes war, wurden unbeſtimmt und ſchattenhaft in ihren mannigfaltigen Formen. Stühle und Tiſche, die bei Tag wie ſo ehrliche Krüppel ausſahen, als ſie nur ſeyn konnten, nahmen einen zweifelhaften, geheimnißvollen Charakter an, und eine alte, aus⸗

———„—

8—„———

——

+