Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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Herr Haredale endlich.„Warum ſeyd Ihr hier, und was habt Ihr mit ihr zu ſchaffen?“

„Mein theurer Freund,“ entgegnete der Andere, mit ungemeiner Gewandheit ſein gewohntes Weſen wieder aufnehmend und ſich mit dem Ausdrucke der Ermüdung auf die Bank ſetzend,„Ihr habt mir unlängſt geſagt— dort in jener ergötzlichen alten Schenke, von der Ihr der achtbare Eigenthümer ſeyd (und es iſt ein höchſt anziehendes Haus für Leute von laͤndlichen Sitten und kräftiger Geſundheit, die dem Schnuppen nicht unterworfen ſind)— daß ich in allen Arten von Hinterliſt den Kopf und das Herz eines böſen Geiſtes habe. Ich dachte damals— ja, ich verſichere Euch, ich dachte wirklich, Ihr ſchmei⸗ cheltet mir blos. Jetzt aber fange ich an, Eure Beobachtungsgabe zu bewundern, und glaube, von aller Eitelkeit abgeſehen, aufrichtig, daß Ihr die Wahrheit ſpracht. Habt Ihr je außerordentliche Auf⸗ richtigkeit und ehrlichen Unwillen geheuchelt? Wenn Ihr dieß nicht aus Erfahrung kennt, ſo habt Ihr keinen Begriff davon, wie eine ſolche Anſtrengung Einen erſchöpft.“

Herr Haredale muſterte ihn mit einem Blicke kalter Verachtung.

„Ich weiß, Ihr möchtet gerne einer Erklärung ausweichen,“ ſagte er, ſeine Arme zuſammenſchlagend. „Aber ich muß ſie haben. Ich kann warten.“

„Nicht doch. Nicht im Geringſten, mein Guter. Ihr ſollt keinen Augenblick warten müſſen,“ ent⸗