Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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„Fahrt fort, Sir,“ antwortete ſie,„und ſprecht Euch deutlicher aus. Laßt uns Beiden, mir und ihm, Gerechtigkeit widerfahren.“

„Mein theures Fräulein,“ ſagte Herr Cheſter, ſich noch zärtlicher über ſie niederbeugend,„das ich ſo gerne meine Tochter nennen möchte, wenn es das Geſchick nicht anders wollte— Edward ſucht unter einem falſchen und durchaus nicht zu rechtfertigenden Vorwande mit Euch zu brechen. Er hat mir's ſelbſt, eigenhändig geſchrieben, gezeigt. Vergebt mir, wenn ich auf ſein Treiben Acht hatte. Ich bin ſein Va⸗ ter, und da mir der Friede Eures Herzens und ſeine Ehre theuer ſind, ſo blieb mir keine andere Zuflucht. In dieſem Augenblicke liegt ein Brief auf ſeinem Pulte, der an Euch abgehen ſoll— ein Brief, in welchem er Euch ſagt, daß unſere Armuth— unſere Armuth, die ſeinige und die meinige, Miß Haredale — ihm verbiete, ſeine Anſprüche an Eure Hand zu verfolgen; in welchem er ſich freiwillig erbietet, Euch Eure Zuſage zurückzugeben, und(wie es die Män⸗ ner gemeiniglich in ſolchen Fällen halten) großmü⸗ thig davon ſpricht, er werde mit der Zeit Eurer Ach⸗ tung würdiger ſeyn— und dergleichen. Offen ge⸗ ſprochen— ein Brief, worin er Euch nur zum Beſten hat— entſchuldigt dieſes Wort; ich möchte, daß Euch Euer Stolz und Euer Selbſtgefühl zu Hüͤlfe käme— und ich fürchte, nicht nur zum Beſten hat zu Gunſten der Perſon, deren geringſchätzige Behandlung ihm zuerſt die kurze Leidenſchaft für