Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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ſchern fernefallender Waſſer ans Ohr ſchlug, wehte Hoffnung und Verheißungen, und flüſterte in den würzigen Düften, womit er ſeinen Weg bezeichnete, von ſeinem Verkehr mit dem Sommer und von deſſen beglückender Nähe.

Der einſame Reiter trabte gleichen Schrittes unter den Bäumen weiter, bald im Sonnenlicht, bald im Schatten, wobei er ſich allerdings von Zeit zu Zeit umſah, ohne jedoch dem heitern Tage und der herrlichen Landſchaft eine ſchönere Seite abzugewin⸗ nen, als daß er ſich in der That Glück wünſchen dürfe, ſo günſtig Wetter zu haben, da er eben be⸗ ſonders gewählt gekleidet war. Bei ſolchen Gelegen⸗ heiten lächelte er gar wohlgefällig, aber in einer Weiſe, welche bekundete, daß ſein Vergnügen mehr ſeiner eigenen Perſon, als etwas Anderem galt; und ſo ritt er auf ſeinem kaſtanienbraunen Hengſte weiter, ſo lieblich anzuſehen, als ſein Pferd, aber wahrſchein⸗ lich noch weit unempfänglicher, als dieſes, für die vielen herzerhebenden Einflüſſe, von denen er um⸗ geben war.

Im Laufe der Zeit tauchten die maſſiven Fenſter des Maibaums aufV; aber ſein Trab wurde dadurch nicht im Mindeſten beſchleunigt, und mit derſelben kalten Gravität machte er vor dem Portale des Wirthshauſes Halt. John Willet, der ſein rothes Geſicht vor einem großen Feuer im Schenkſtübchen röſtete und mit überraſchender Umſicht und Faſſungs⸗ gabe eben meditirte, wenn der Himmel einmal ſo