Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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daß der Weltmann, wenn er gedankenvoll ſeine Augen zu den zahlloſen Sphären erhebt, die über uns ſchei⸗ nen, nur den Wiederſtrahl der Bilder darin er⸗ kennt, die in ſeinem eigenen Gehirne leben: wer in der Nähe von Fürſten weilt, kennt keine andere Sterne, als die auf der Bruſt von Höflinge. Der Neidiſche erſchaut die Würden ſeines Nächſten ſogar am Him⸗ melszelt. Dem Habſüchtigen und der Maſſe der Weltleute flimmert das ganze All über ihren Häuptern nur von gediegenen Goldſtücken, friſch von der Münze weg, mit dem Kopfe des Fürſten geſtempelt, die immer zwiſchen ſie und den Himmel treten, wo ſie auch gehen und ſtehen mögen. So ſtellen ſich auch die Schatten unſerer Begierden zwiſchen uns und unſere guten Engel, deren Glanz ſie verdunkeln. Alles war friſch und heiter, wie wenn die Welt erſt an dieſem Morgen geſchaffen worden wäre, als Herr Cheſter ruhigen Trabes auf dem Waldwege weiter ritt. Obgleich frühe im Jahre, war doch die Witterung mild und warm; die Bäume trieben Knos⸗ pen, Gras und Hecken grünten, die Luft ertönte von dem Geſang der Vögel, und hoch über allen trillerte die Lerche ihr gemüthliches Liedchen. An ſchattigen Orten funkelte der Morgenthau auf jedem jungen Blatte oder Grashalm, und wo die Sonne hinſchien, blitzten gleichfalls noch einige herrliche Diamanttropfen, als wollten ſie nach ihrem kurzen Daſeyn nur ungerne eine ſo ſchöne Welt verlaſſen. Selbſt der leichte Wind, deſſen Rauſchen ſo ſanft als das leiſe Plät⸗