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einzuwenden hätte. Ich finde das ganz begreiflich. Aber nicht gegen ſie, meine theure Ma'am, ſondern gegen ihn habe ich Einwendungen zu machen— recht viele Einwendungen gegen Ned.“
Frau Varden war eigentlich eutſetzt über dieſe Mittheilung.
„Wenn er die feierliche Verpflichtung, von der ich Euch geſagt habe, ehrenhaft erfüllt— und er muß ſich ehrenhaft benehmen, meine theure Frau Varden, oder er iſt nicht mein Sohn— ſo ſteht ihm ein Vermögen in Ausſicht. Er hat ſehr koſtſpielige, zum Ruiniren koſtſpielige Liebhabereien, und wenn er in einem Augenblick der Laune und des Eigen⸗ ſinnes dieſe junge Dame heirathen würde, wodurch er ſich natürlich der Mittel beraubte, ſeinen alten Gewohnheiten nachzuhängen, ſo müßte— meine theure Ma'am, ja, es müßte dem zarten Weſen das Herz brechen. Meine gute Frau Varden, redliche Seele, ich gebe es Eurem Urtheil anheim— kann man ein ſolches Opfer geſtatten? Darf man mit einem weiblichen Herzen alſo ſein Spiel treiben? Fragt Euer eigenes— ich bitte, fragt Euer eigenes.“
„In der That, dieſer Gentleman iſt ein Heili⸗ ger,“ dachte Frau Varden.„Aber,“ fügte ſie laut und mit einer ſehr natürlichen Regung bei,„wenn Ihr Miß Emma den Geliebten nehmt, Sir, was ſoll dann aus dem Herzen des armen Kindes werden?“
„Das iſt eben der Punkt,“ entgegnete Herr Cheſter, nicht im Mindeſten betroffen,„worauf ich


