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dieſem höchſt wichtigen Punkte gegen die Aeltern zu rebelliren. Ihr habt ganz Recht. Ich hätte ſelbſt daran denken ſollen, aber ich geſtehe, es entging mir;— ſo weit iſt Euer Geſchlecht im Punkte des Scharfſinns und des durchdringenden Blicks über das unſrige erhaben, meine theure Ma'am.“
Frau Varden ſah ſo weiſe darein, als ob ſie wirklich etwas geſagt hätte, um dieſes Compliment zu verdienen— kurz, ſie glaubte feſt, daß dieß wirk⸗ lich der Fall ſey— und ihr Vertrauen zu ihrer eigenen Schlauheit gewann einen beträchtlichen Zu⸗ wachs.
„Meine theure Ma'am,“ fuhr Herr Cheſter fort,„Ihr ermuthigt mich, daß ich mich frei gegen Euch ausſpreche. Mein Sohn hat in dieſem Punkte ganz andere Anſichten, als ich, und ein Gleiches iſt auch bei der jungen Dame und ihrem natürlichen Beſchützer der Fall. Und doch läuft Alles darauf hinaus, daß mein Sohn durch ſein Pflichtgefühl gegen mich, durch ſeine Ehre, und überhaupt durch jedes feierliche und heilige Band gehalten iſt, eine Andere zu heirathen.“
„Schon mit einer andern Dame verſprochen?“ rief Frau Varden, ihre Hände erhebend.
„Meine theure Ma'am, aufgewachſen, erzogen und gebildet ausdrücklich für dieſen Zweck— aus⸗ drücklich für dieſen Zweck.— Miß Haredale ſoll ein ſehr bezauberndes Weſen ſeyn?“
„Ich bin ihre Pflegemutter und muß ſie daher
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