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den, es ſagte mir nicht zu, mich allein dort einzu⸗ ſchließen— ſtellte meine Laterne auf die ſteinerne Bank in dem kleinen Winkel, wo das Glockenſeil iſt, und ſetzte mich daneben nieder, um das Licht zu ſchneuzen.
„Ich ſetzte mich alſo daneben, um das Licht zu ſchneuzen, und nachdem ich dieß gethan hatte, konnte ich es nicht über mich gewinnen, wieder aufzuſtehen und an's Werk zu gehen. Ich weiß nicht, wie es kam, aber ich dachte an alle Geiſtergeſchichten, von denen ich je gehört, ja ſogar an diejenigen, die man mir, als ich noch Schulknabe war, erzählt und die ich längſt vergeſſen hatte; und ſie fielen mir nicht eine nach der andern ein, ſondern alle zumal. Ich erinnerte mich einer Sage, die im Dorfe umging, wie in einer gewiſſen Nacht des Jahres(ich konnte nicht wiſſen, ob es nicht gerade dieſelbe Nacht war) alle Todten aus der Erde hervorſtiegen und ſich bis zum Morgen oben an ihren Gräbern niederſetzten. Dieß brachte mich auf den Gedanken, wie viele Leute, die ich kannte, zwiſchen der Kirchthüre und dem Kirchhofthore begraben lägen, und wie ſchauer⸗ lich es ſeyn müßte, an ihnen vorbeizugehen und ſie zu erkennen, ſo erdfahl und ſich ſelbſt ſo ganz un⸗ ähnlich. Ich hatte von Kindsbeinen an alle Niſchen und Bogen in der Kirche gekannt; und doch konnte ich mich nicht überreden, daß es ihre natürliche Schat⸗ ten wären, die ich auf dem Pflaſter ſah, ſondern es war mir, als ob einige häßliche Geſtalten ſich dahinter


