Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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„Das iſt eine ſehr richtige Bemerkung, freilich mit ſtetiger Ausnahme der jungen Prinzen,“ ſagte der Küſter, der, als der Repräſentant von Kirche und Staat in dieſer Geſellſchaft, ſich zu der ſubtilſten Loyalität verpflichtet glaubte.„Wenn es für Knaben gottſelig und recht iſt, ſich im Knabenalter wie Kna⸗ ben zu benehmen, ſo kann es gar nicht fehlen, daß die jungen Prinzen Knaben ſeyn müſſen.“

„Habt Ihr je von Meerjungfern erzählen hören, Sir?“ fragte Herr Willet.

„Freilich,“ verſetzte der Küſter.

„Sehr gut,“ ſagte Herr Willet.„Der Conſti⸗ tution der Meerjungfern gemäß muß von der Meer⸗ jungfer, ſo viel nicht Weib an ihr iſt, Fiſch ſeyn. Der Conſtitution junger Prinzen gemäß muß von einem jungen Prinzen, was nicht eigentlich ein Engel an ihm iſt, gottſelig und recht ſeyn. Wenn es da⸗ her für junge Prinzen(wie es auch bei ihrem Alter zutrifft) geziemend, gottſelig und recht iſt, daß ſie Knaben ſeyn ſollten, ſo ſind und müſſen ſie Knaben ſeyn, und es iſt gar keine Möglichkeit vorhanden, daß ſie etwas anders wären.“

Da dieſe Beleuchtung eines ſo ſchwierigen Punk⸗ tes mit ſolchen Zeichen von Beifall aufgenommen wurde, daß John Willet in die beſte Laune gerieth, ſo begnugte er ſich, ſeinem Sohne wiederholt Still⸗ ſchweigen aufzulegen, und ſprach ſofort zu dem Fremden:

„Wenn Ihr Eure Fragen an erwachſene Perſonen