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dachte oder handelte, unabänderlich und nothwendig Unrecht haben müſſe.
Herr Willet ſpazierte langſam zu dem Fenſter, drückte ſeine fette Naſe an den kalten Scheiben platt und ſah hinaus, die Hand über ſeine Augen haltend, damit ſein Geſichtsſinn durch die röthliche Glut des Feuers nicht beeinträchtigt werden möchte. Dann begab er ſich langſam wieder nach ſeinem alten Sitze in der Kaminecke zurück, und machte ſich's nach einem leichten Zuſammenſchaudern bequem, wie man wohl gerne thut, um gewiſſermaßen die Behaglichkeit vor einer warmen Flamme zu erhöhen. Dann ließ er den Blick über ſeine Gäſte ſchweifen und begann:
„Um eilf Uhr wird ſich's aufhellen— nicht früher und nicht ſpäter, nicht vorher und nicht nachher.“
„Wie könnt Ihr das wiſſen?“ fragte ein kleiner Mann aus der andern Kaminecke.„Vollmond iſt vorbei, und jetzt geht er um neun Uhr auf.“
John ſah ernſt und feierlich auf den Frager, bis er dieſe Bemerkung gehörig gefaßt hatte, und ant⸗ wortete ſodann in einem Tone, welcher anzudeuten ſchien, daß der Mond ſein eigentliches Fach ſey und ſonſt niemand etwas angehe.
„Ihr müßt Euch nie um den Mond bekümmern. Macht Euch um ſeinetwillen keine Unruhe. Laßt den Mond gehen, und ich laſſe Euch gehen.“
„Hoffentlich fühlt Ihr Euch doch nicht beleidigt?“ entgegnete der kleine Mann.


