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die Uhr— und da die Uhr ganz nach meinem Sinn war, ſo unterbrach ich ihn hier und wählte dieſe Augenweide vor allen übrigen.
Ich taſtete mich in den Thurm, wo ſie ſteht, und ſah vor mir in einer Art von Dachboden etwas, was mir ein großer, alter, eichener Kaſten mit Flü⸗ gelthüren zu ſeyn ſchien. Die letzteren wurden durch den Thurmwärter, der bei meiner Ankunft ſchlief und überhaupt wie ein recht ſchläfriger Kerl ausſah, als ob ſeine vertraute Bekanntſchaft mit der Zeit ihn ganz gleichgültig gegen dieſelbe gemacht hätte, auf⸗ geſchloſſen und ließen nun eine wirre Maſſe von Ketten und Rädern aus Eiſen und Meſſing ſchauen — große, kräftige, raſſelnde Maſchinentheile, die ohne 3wüfel jeden Finger, den man da oder dort hinein⸗ ſteckte, zerbrechen und den Knochen zu Staub malmen würden— und das war die Uhr!
Selbſt ihr Pulsſchlag, wenn ich mich dieſes Ausdrucks bedienen darf, war nicht wie bei anderen Uhren. Er bezeichnete nicht die Flucht eines jeden Augenblicks mit einem ſanften Sekundenpicken, als wolle ſie die alte Zeit zurückhalten und ſie zu blei⸗ ben bitten, ſondern er maß ſie mit dem Schlage eines Schmiedehammers, wie wenn es ihm darum zu thun wäre, die heranziehenden Sekunden zu zer⸗ malmen und unerbittlich den Weg zu lichten für den Tag des Gerichtes.
Ich ſetzte mich ihr gegenüber und horchte auf ihre regelmäßige, nie wechſelnde Stimme, auf dieſen


