Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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Bau geſchaffen, als er, ſobald der letzte Holzkeil eingetrieben, der letzte Nagel für viele Jahrhunderte an Ort und Stelle, das Schlagen der Hämmer nebſt dem Geſumme geſchäftiger Stimmen verklungen war als er, ſage ich, nachſinnend wie ich, inmitten des rings umher herrſchenden, ungeſtörten, hehren Schwei⸗ gens ſtand, das nur durch jahrelangen Lärm möglich geworden war, und ſich in ſeiner weiten Ausdehnung verlor. Ich konnte nicht recht mit mir ins Klare kommen, ob die Betrachtung wohl das Gefühl der Größe oder der Unbedeutſamkeit in ihm erzeugte; aber wenn ich bedachte, welche lange Zeit erfordert wurde, das zu erbauen, was in wenigen Minuten ſogar bis in ſeine entfernteſten Theile durchſchritten werden konnte, und welche kurze Friſt er, oder einer von denen, die ſeinen Namen trugen, leben konnte, um es zu ſehen oder ſich des Daſeyns eines ſolchen Menſchenwerkes zu erfreuen da dachte ich mir ihn weit eher demüthig, als ſtolz, und mich dünkte, er müßte mit Bedauern auf ſein geſchaffenes Werk zurückblicken.

In einer ſolchen Gemüthsſtimmung fing ich an, faſt melancholiſch die Treppenflucht hinanzuſteigen, welche zu den verſchiedenen Merkwürdigkeiten des Gebäudes führte, und bald befand ich mich vor einer Barriere, wo ein anderer Geldnehmer ſaß, der mich fragte, was ich eigentlich zu ſehen wünſche. Da wäre die ſteinerne Gallerie, ſagte er, die Flüſter⸗ gallerie, die geometriſche Treppe, das Modellgemach,

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