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den es einſchließen ſollte, gegen den, welcher noch immer darüber hinkriechen und hinſchleichen konnte?
Man trug ſie jetzt über die gedrängt volle Straße, ſo rein, wie der neu gefallene Schnee, der ſie be⸗ deckte, und deſſen Erdendaſeyn eben ſo flüchtig gewe⸗ ſen. Sie ging noch einmal durch die Pforte, wo ſie geſeſſen hatte, als des Himmels Gnade ſie zu dieſem friedlichen Ort geführt, und die alte Kirche nahm ſie in ihren ruhigen Schatten auf.
Man brachte ſie nach einer alten Niſche, wo ſie oft und vielmals ſinnend geſeſſen, und legte die Bürde ſanft auf das Steinpflaſter nieder. Das Licht ſtrömte durch die farbigen Fenſtergläſer— ein Fenſter, wo Sommers ſtets die Zweige der Bäume raſſelten und Vögel den ganzen Tag ſüße Lieder ſangen. Mit jedem Lufthauch, der die von der Sonne beſchienenen Aeſte bewegte, mußte ein zitterndes, wechſelndes Licht auf ihr Grab fallen, Erde zu Erde, Aſche zu Aſche, Staub zu Staub. Manche jugendliche Hand ließ einen kleinen Kranz in das Grab fallen, und man⸗ ches erſtickte Schluchzen wurde gehört. Einige— und ihrer waren nicht wenige— knieten nieder. Alle waren aufrichtig und wahr in ihrem Schmerz.
Als dieſer letzte Dienſt vollbracht war, traten die Leidtragenden bei Seite und die Dorfbewohner drängten ſich um das Grab, um noch einmal hinunter⸗ zuſehen, ehe der Stein darüber gelegt wurde. Der eine erinnerte ſich, wie oft er ſie an derſelben Stelle
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