Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1842)
Entstehung
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Augen entrückt werden ſollten, führte ihn der Kleine weg, daß er nicht wiſſen möchte, wann ſie fortgenom⸗ men würde.

Sie wollten friſche Blätter und Beere ſammeln für ihr Bett. Es war Sonntag— ein heiterer, klarer Winternachmittag— und als ſie durch das Dorf gingen, wichen ihnen die in der Straße Wandelnden aus, um ihnen Platz zu machen, und gruͤßten ſie in ſtummer Wehmuth. Einige nahmen den alten Mann freundlich bei der Hand, andere blie⸗ ben mit unbedecktem Haupte ſtehen, während er vor⸗ bei wankte, und viele riefen ihm ein„Gott helfe ihm!“ nach.

„Nachbarin,“ ſagte der alte Mann, als er an der Thüre, wo die Mutter ſeines Führers wohnte, Halt machte,„wie kömmt es, daß heute faſt alle Leute ſchwarz gehen? Ich habe faſt bei Jedem ein Trauerband oder ein Stück ſchwarzen Flors geſehen.“

„Sie wiſſe es nicht,“ ſagte die Frau.

„Ei, Ihr ſelbſt— Ihr tragt ja auch Trauerfarbe!“ rief er.„Die Fenſter ſind geſchloſſen, was ſonſt nie bei Tage der Fall iſt. Was ſoll das heißen?“

Abermals ſagte die Frau, daß ſie es nicht wiſſe.

„Wir müſſen umkehren,“ ſagte der alte Mann haſtig.„Wir müſſen ſehen, was das iſt.“

„Nein, nein!“ rief das Kind, ihn zurückhaltend. „Erinnern Sie ſich, was Sie verſprochen haben. Wir müſſen nach der alten grünen Hecke gehen, wo ſſie

Boz. XIII. Humphrey's Wanduhr. 25

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