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ich ſterbe, ſo legt etwas in meine Nähe, was das Licht liebte und den Himmel ſtets über ſich hatte.“ Dieß waren ihre Worte.
Sie war todt. Die theure, ſanfte, geduldige, edle Nell war todt. Ihr Vögelchen— ein armes, gebrechliches Geſchöpf, das unter dem Drucke eines Fingers ſein Leben ausgehaucht haben würde, be⸗ wegte ſich rührig in ſeinem Käfich; und das kräftige Herz ſeiner künftigen Gebieterin war ſtumm und regungslos für immer.
Wo waren die Merkmale ihrer früheren Sorgen ihrer Leiden und Mühen? Alle fort. Der Schmerz war in ihr erſtorben, aber Friede und vollkommenes Glück neu entſproßt— man ſah dieß in ihrer ſtillen Schönheit, in ihrer tiefen Ruhe.
Und immer noch lag ihr früheres Selbſt da, nur verändert durch dieſen Wechſel. Ja. Die alte Heimath hatte auf demſelben ſüßen Geſichte gelächelt; ſie hatte wie ein Traum die Scenen des Elends und der Sorge durchflogen. An der Thüre des armen Schulmeiſters an jenem Sommerabende, vor dem Ofenfeuer während der kalten Regennacht, an dem ſtillen Bette des ſterbenden Knaben war derſelbe milde, liebliche Blick geweſen. So werden wir nach dem Tode die Engel in ihrer Majeſtät ſchauen.
Der alte Mann hielt einen der erſchlafften Arme in dem ſeinigen und drückte die kleine Hand dicht umſchlungen an ſeine Bruſt, um ſie zu erwärmen. Es war die Hand, die ſie ihm mit ihrem letzten


