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„Es iſt ein Komplott unter euch, mein Herz von ihr abzuziehen. Es ſoll euch aber nicht gelingen — nie, ſo lange ich noch ein Leben habe. Ich habe keinen Verwandten, keinen Freund, als ſie— habe nie einen gehabt— will nie einen haben. Sie iſt mein Alles in Allem. Es iſt zu ſpät, uns jetzt zu trennen.“.
Er winkte ihnen mit der Hand zurück, rief leiſe ihren Namen und ſchlich ſich in die Kammer. Die Zurückbleibenden traten näher zuſammen und folgten ihm nach einigen Flüſterworten, die oft durch die Gefühle ihres Innern unterbrochen wurden und ihnen kaum über die Lippen wollten. Sie bewegten ſich ſo leiſe, daß ihre Tritte nicht zu hören waren, wohl aber ihr Schluchzen, die Laute des Schmerzes und der Trauer.
Denn ſie war todt. Dort auf ihrem kleinen Bettchen ſchlief ſie den ewigen Schlaf. Die feierliche Stille war kein Wunder mehr.
Sie war todt. Kein Schlaf, ſelbſt der lieblichſte und ruhigſte war ſo frei von jeder Spur des Schmer⸗ zes, ſo ſchön anzuſehen. Sie ſchien ein Gebilde zu ſeyn, friſch aus der Hand Gottes kommend, das nur auf den Athem des Lebens wartete— nicht eines, das gelebt hatte und unter der Senſe des Todes dahin welkte.
Ihr Lager war da und dort mit Winterbeeren und grünen Blättern geſchmückt, die man an einem Orte geſammelt hatte, wo ſie gerne weilte,„Wenn


