Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1842)
Entstehung
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Der alte Mann wandte ſich langſam zu ihm und murmelte mit hohler Stimme:

„Da iſt wieder ein neuer— wie viele von die⸗ ſen Geiſtern ſind nicht heute ſchon hier geweſen?“

„Kein Geiſt, Herr. Nur Ihr alter Diener. O gewiß, Sie müſſen mich noch kennen. Miß Nell— wo iſt ſie— wo iſt ſie?“

„Alle ſagen ſo!“ rief der alte Mann.„Sie ſtellen Alle die gleiche Frage an mich. Ein Geiſt!“

„Wo iſt ſie?“ fragte Kit.„O ſagen Sie mir nur dieß, mein lieber Herr.“—

„Sie ſchläft— dort— dort drinnen.“

„Gott ſey Dank!“

„Ja! Gott ſey Dank!“ entgegnete der alte Mann.„Ich habe zu ihm gebetet— manche, manche und manche ewiglange Nacht, als ſie ſchlief. Er weiß es, Horch! hat ſie nicht gerufen?“

„Ich habe keine Stimme gehört.“

„O freilich. Du hörſt ſie jetzt. Willſt du mir weis machen, daß du dieß nicht höreſt?“

Er fuhr auf und horchte abermals.

„Auch das nicht?“ rief er mit einem triumphi⸗ renden Lächeln.„Kann Jemand dieſe Stimme ſo kennen, als ich! Bst! Bst!“

Er winkte ihm, zu ſchweigen, und ſchlich in eine andere Kammer. Nach einer kurzen Abweſenheit, während welcher man ihn in leiſen Tönen ſprechen hörte, kam er mit einer Lampe in der Hand zurück.

„Sie ſchläft noch,“ flüſterte er.„Du haſt Recht.

Boz. XIII. Humphrey's Wanduhr. 24