Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1842)
Entstehung
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Boden meines Glaſes glänzen ſehen. Wann wird uns je wieder ſeines Gleichen vorkommen? Nie, nie! In der einen Minute ſind wir hier“— er hielt den Kelch vor ſein Sehorgan—„in der nächſten dort,“ er leerte den Inhalt hinunter und klopfte ſich dabei bedeutſam auf den Magen—„in dem ſtillen Grabe— Oh, der Gedanke, daß ich jetzt ſeinen Rum trinken ſoll! Es iſt mir wie ein Traum!“

Ohne Zweifel in der Abſicht, ſich von der Wirk⸗ lichkeit ſeines Erdenwallens zu überzeugen, ſchob Herr Braß Frau Iiniwin ſein Glas zu, damit es wieder gefüllt würde und wandte ſich ſodann gegen die Män⸗ ner von der Themſe.

„Das Suchen hat ſich alſo ganz erfolglos er⸗ wieſen?“

„Vollkommen erfolglos, Herr. Aber ich möchte behaupten, wenn er irgendwo wieder an's Licht kömmt, ſo wird er morgen Früh zur Ebbezeit in der Nähe von Greenwich an's Land treiben— was meinſt du, Camerad?“

Der andere Schiffer pflichtete bei, indem er be⸗ merkte, er habe ihn zwar bei dem Hoſpital aufzufiſchen gehofft, die Penſtonäre dort würden aber ſchon auf ihn Acht geben und den Körper in Empfang nehmen, wenn er dort ankäme.

„Dann bleibt uns nichts übrig, als Ergebung,“ ſagte Herr Braß;„nichts als Ergebung und Hoffnung. Es würde ein Troſt ſeyn, wenn man ſeinen Körper hätte— ach freilich ein trauriger Troſt.“