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Da die Schlafzimmerthüre neben der Treppe unverſchloſſen war, ſo ſchlüpfte Herr Quilp hinein und pflanzte ſich hinter der Thüre auf, welche in das Wohnzimmer führte. Sie ſtand etwas offen, um der Luft einen Durchzug zu geſtatten, und war mit einem ſehr bequemen Spalt verſehen, den er oft zum Spioniren benützt und zu dieſem Zwecke mit ſeinem Taſchenmeſſer erweitert hatte, und ſo ſah er ſich denn in den Stand geſetzt, nicht nur zu hören, ſondern auch deutlich zu ſehen, was drinnen vorging. Sein Auge an die genannte Ritze legend, bemerkte er Herrn Braß, der mit Feder, Dinte und Papier hinter der Rumflaſche— ſeiner eigenen Rumflaſche — ſeinem eigenen, vortrefflichen Jamaicagetränk— an dem Tiſche ſaß, auf welchem ſich noch heißes Waſſer, duftende Zitronen, Stückchen weißen Zuckers und ſonſtiges Zugehör befanden. Aus dieſem auser⸗ leſenen Material hatte ſich Sampſon, der daſſelbe keineswegs ſeiner Beachtung unwerth hielt, ein mäch⸗ tiges Glas rauchend heißen Punſches gemiſcht, das er in demſelben Augenblicke mit einem Theelöffel umrührte und mit Blicken betrachtete, in denen die erkünſtelte ſentimentale Trauer nur ſchwach gegen das Gefühl froher Behaglichkeit ankämpfte. An demſelben Tiſch ſaß auch mit aufgeſtemmten Ellenbogen Frau Jiniwin, die nicht länger verbrecheriſcherweiſe anderer Leute Punſch mit dem Theelöffel ſchlürfte, ſondern tüchtige Schlücke aus einem eigenen Glaſe nahm, während ihre Tochter— nicht gerade in Sack und


