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Pochen— und mit Ihrer Erlaubniß, Madame, werde ich Sie ganz unverſehens beſchleichen. So, ſo!“
Ein ganz ſanfter und leiſer Schlag bewirkte keine Antwort von innen. Auf eine zweite, kaum ſtärkere Anwendung des Klopfers wurde jedoch die Thüre ſachte durch den Knaben von dem Kai geöff⸗ net, welchem Quilp augenblicklich mit der einen Hand den Mund ſtopfte, während er ihn mit der andern auf die Straße hinauszog.
„Ihr erwürgt mich, Meiſter,“ keuchte der Junge. „Laßt mich gehen— wollt Ihr?“
„Wer iſt oben, du Schlingel?“ flüſterte Quilp. „Sage mir's. Und ſprich leiſe, ſonſt erdroßle ich dich allen Ernſtes.“
Der Knabe konnte nur nach dem Fenſter deuten und mit einem erſtickten Kichern antworten, in dem
ſich eine ſo ungemeine Heiterkeit verrieth, daß Quilp
abermals nach der Kehle des Jungen fuhr und viel⸗ leicht ſeine Drohung ausgeführt, oder wenigſtens ziemliche Fortſchritte in der Ausführung gemacht haben würde, wenn derſelbe nicht behend ſeiner Hand entwiſcht wäre und ſich hinter dem nächſten Pfoſten verſchanzt hätte, vor welchem ſein Herr nach einigen fruchtloſen Bemühungen, ihn an den Haaren her⸗ vorzuziehen, Unterhandlungen einzuleiten genöthigt war.
„Willſt du mir antworten?“ ſagte Quilp.„Was iſt oben los?“
„Ihr wollt einen ja nicht ſprechen laſſen,“ ver⸗ 3*


