Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1842)
Entstehung
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man habe ihm die reine Wahrheit mitgetheilt; auch ſuchte er der Braut und dem Bräutigam als dank⸗ bare Anerkennung ihrer Güte gegen das freundloſe Kind einige Geſchenke aufzuzwängen, deren Annahme jedoch auf's Entſchiedenſte aufgelehnt wurde. End⸗ lich fuhr das glückliche Paar in ſeinem Cabinets⸗ wagen fort, um die Flitterwochen des Eheſtandes auf dem Lande zuzubringen, indeß der ledige Herr und Kits Mutter mit betrübten Geſichtern bei ihrer eige⸗ nen Poſtkutſche zurückblieben.

Wo ſollen wir jetzt hinfahren, Sir? fragte der Poſtillon.

Ei, ſo fahrt meinetwegen zum*

Der ledige Herr hatte wohl nicht im Sinne, das WörtchenWirthshaus beizufügen, that es aber doch um Kits Mutter willen; und ſo ging es denn nach dem Wirthshauſe.

Es hatte ſich ſchnell das Gerücht verbreitet, das kleine Mädchen, welche das Wachsfigurencabinet zu zeigen pflegte, ſey das Kind vornehmer Leute, welches von der Wiege weg ſeinen Eltern geſtohlen worden, und dem man eben jetzt erſt auf die Spur gekommen ſey. Die Anſichten, ob ihr Vater ein Prinz, ein Herzog, ein Graf, ein Visconnt oder ein Baron wäre, ſtanden zwar nicht ganz im Einklange, aber doch hielt man die Hauptthatſache für ausgemacht und den ledigen Herrn für ihren Vater, weßhalb denn auch Alles herandrängte, um etwas von ihm, wäre es auch nur die Spitze ſeiner edlen Naſe, zu