Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1842)
Entstehung
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weſen, der eines Tages wegen ihres plotzlichen Ver⸗ ſchwindens auf ſie fallen könnte. Sie verbreiteten ſich noch weiter über die Geiſtesſchwäche des alten Mannes, über die Unruhe, welche das Kind immer an den Tag gelegt hatte, wenn er abweſend war, über die Geſellſchaft, wegen der man ihn bearg⸗ wöhnte, und über die ſtets ſich ſteigernde Niederge⸗ ſchlagenheit, welche Nell befallen und ſowohl ihre Geſundheit, als ihren Frohſinn zerſtört habe. Ob ſie den alten Mann bei Nacht vermißt habe und ihn, weil ſie entweder ſeinen Aufenthalt kannte oder vermuthete, nachgegangen ſey, oder ob ſie mit ein⸗ ander das Haus verlaſſen hätten hierüber konnten ſie durchaus keine Auskunft ertheilen; auch betrach⸗ teten ſie es für ausgemacht, daß nur wenig Hoff⸗ nung vorhanden ſey, wieder etwas von ihnen zu hören, und daß man auf ihre Rückkehr keines Falls rechnen dürfe, mochte nun der Vorſchlag zur Flucht von dem alten Manne oder von dem Kind ausgegangen ſeyn.

Auf all dieß horchte der ledige Herr mit der Miene eines von Gram und gebeugter Hoffnung niedergedrückten Mannes. Er vergoß Thränen, als ſie von dem Großvater ſprachen, und ſchien auf's Tiefſte betrüͤbt zu ſeyn.

Um dieſen Theil unſerer Erzählung nicht in die Länge zu ziehen und die Geſchichte in kurze Worte zu faſſen, wollen wir nur ganz gelegentlich andeuten, daß der ledige Herr, noch ehe das Geſpräch zum Schluſſe kam, hinreichende Ueberzeugung gewann,