erſt, als es am hellen Tage holpernd über das Pflaſter einer Stadt ging.
„Dieß iſt der Ort!“ rief der ledige Herr, indem er alle Fenſter herabließ.„Fahrt nach dem Wachs⸗ ſigurencabinet!“
Der Poſtillon auf dem Leitgaule berührte ſeinen Hut und ſpornte ſein Pferd, damit ſie mit dem ge⸗ bührenden Anſtand in die Stadt einführen, worauf alle vier einen hübſchen Galopp anſchlugen und durch die Straßen dahinſausten, daß die guten Leute ver⸗ wundert an Thüren und Fenſter traten und man nichts von den nüchternen Tönen der Stadtglocken hören konnte, welche eben die Stunde halb neun Uhr aus⸗ riefen. Sie fuhren auf eine Thüre zu, um welche eine Menge Menſchen verſammelt war, und machten daſelbſt Halt.
„Was iſt das?“ rief der ledige Herr, indem er den Kopf hinausſtreckte.„Was gibt's denn hier?“
„Eine Hochzeit! Eine Hochzeit!“ antworteten mehrere Stimmen.„Hurrah!“
Der ledige Herr ſtieg, einigermaßen verblüfft, ſich in dem Mittelpunkte eines ſo lärmenden Ge⸗ dränges zu ſehen, mit Beihülfe eines der Poſtillons aus und reichte Kits Mutter die Hand. Als der Pöbelhaufen deſſen anſichtig wurde, rief er:„Da gibt's noch eine Hochzeit!“ und dann ging ein Ge⸗ brülle los; und Alles hüpfte vor Freuden.
„Die Welt iſt, glaube ich, toll geworden,“ ſagte der ledige Herr, als er ſich mit ſeiner angeblichen


