Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1842)
Entstehung
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Bisweilen ging Nell eine oder zwei Meilen zu Fuß und ließ ihren Großvater im Wagen fahren, und hin und wieder vermochte ſie auch den Schul⸗ meiſter, ihren Platz einzunehmen und ein wenig auszuruhen. So ging es denn ganz luſtig weiter, bis ſie in eine große Stadt gelangten, wo der Frachtwagen Halt machte, um zu übernachten. Sie kamen an einer großen Kirche vorbei, und in den Straßen war eine Anzahl von alten Häuſern, die aus einer Art von Lehm oder Mörtel gebaut und nach allen Seiten mit ſchwarzem Gebälk durchkreuzt waren, was ihnen ein merkwürdig alterthümliches Anſehen gab. Auch die Thüren, welche ſehr niedrig waren, bildeten Spitzbogen und hatten zum Theil eigene Portale mit wunderlichen Bänken, auf de⸗ nen die früheren Bewohner an Sommerabenden zu ſitzen pflegten. Die Fenſter beſtanden aus kleinen rautenförmigen Scheibchen und ſchienen auf die Vorübergehenden herabzublinzeln, als ſey ihr Geſicht trübe geworden.

Unſere Reiſenden waren ſchon eine geraume Weile aus den Bereich des Rauches und der Ofen gekommen, denn nur hin und wieder trafen ſie noch auf ein einzelnes Fabrikgebäude im freiem Felde, welches den Raum um ſich her wie ein Vulkan ver⸗ ödete. Sobald ſie die Stadt hinter ſich hatten, ka⸗ men ſie wieder in's offene Land und näherten ſich jetzt mehr und mehr dem Orte ihrer Beſtimmung. Dieſer war jedoch keineswegs ſo nahe, daß ſie