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Fuhrmann Nell ohne Zweifel gegen eine kleine Be⸗ lohnung mitnahm. Der Handel kam auch richtig in’s Reine und in der gewöhnlichen Zeit rollte der Wagen mit Nell ab, die ein gutes Plätzchen unter dem weicheren Gepäcke gefunden hatte, während ihr Großvater und der Schulmeiſter neben dem Fuhr⸗ mann einhergingen, die beſten Wünſche der Wirthin und der guten Leute im Wirthshaus mit auf den Weg nehmend.
Welch' eine beruhigende, üppige, einſchläfernde Reiſemanier, in dem Innern eines ſolchen langſam ſich dahinbewegenden Berges zu liegen und zu hor⸗ chen auf das Klingeln der Pferdeglöckchen, das ge⸗ legentliche Knallen der Fuhrmannspeitſche, das ſanfte Rollen der großen, breiten Räder, das Raſſeln des Wagengeſchirrs, die freundlichen Begrüßungen der auf kleinen, kurzſchrittigen Pferden vorbeitrabenden
Reiſenden— und alles dieß ſo angenehm gedämpft
durch die darüber geſpannte dicke Decke, die eigens dazu gemacht zu ſeyn ſcheint, um träge darunter zu horchen, bis man einſchläft, ſtets unter dem unbe⸗ ſtimmten, durch das Hin⸗ und Herſchwanken des Kopfes auf dem Kiſſen erzeugten Eindruck, daß es ohne Mühe und Anſtrengung weiter gehe, während man all' dieſen Tönen wie einer Trauermuſik zu⸗ horcht, welche die Sinne einlullt— und das lang⸗ ſame Erwachen, wenn man findet, daß man durch den vorn halboffenen, luftigen Vorhang weit hinaus⸗ ſieht in den kalten, klaren Himmel, mit ſeinen Mi⸗
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