Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1842)
Entstehung
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feyn würde. Ich hatte jedoch Mitleid mit ſeinen Ge⸗ brechen, und da ich dachte, er habe vielleicht nichts Beſſeres gelernt, ſo nahm ich es über mich, Euch denſelben wieder zuzuführen. Habt in Zukunft mehr Acht auf ihn.

Und wollt Ihr mir nicht auch meinen Sohn zurückgeben? rief die andere Frau, welche haſtig aufſtand und ſich vor den Fremden hinſtellte.Wollt Ihr mir nicht auch meinen Sohn wieder zurückge⸗ ben, Sir, der wegen deſſelben Vergehens deportirt wurde?

War er auch taubſtumm, Frau? fragte der Herr ſtrenge.

War er's etwa nicht, Sir?

Ihr wißt das Gegentheil ſelber am beſten.

Er war es, ſchrie das Weib.Er war taub, ſtumm und blind gegen alles Gute und Rechte von ſeiner Wiege an. Ihr Knabe ſollte nichts Beſſeres gelernt haben? Wo lernte es der meinige? Wo hätte der meinige etwas Beſſeres lernen können?

Wer hätte es ihn lehren, oder wo hätte er es lernen ſollen?

Ruhig, Frau, verſetzte der Herr.Euer Sohn war im Beſitz aller ſeiner Sinne.

Ja, rief die Mutter;aber eben deßhalb konnte er um ſo leichter zu Abwegen verleitet werden! Wenn man dieſen Jungen ſchont, weil er vielleicht das Recht vom Unrecht nicht zu unterſcheiden weiß,