Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1842)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

57

daß dieſem Beſuche und der ungewöhnlichen Nieder⸗ geſchlagenheit des jungen Mannes irgend ein Ge⸗ heimniß zu Grunde liegen müſſe, und in der Hoff⸗ nung, es möchte ſeiner Schadenfreude Mittel an die Hand geben, entſchloß er ſich, es herauszuwühlen. Sobald er hierüber mit ſich eins geworden war, legte er ſo viel Ehrlichkeit in ſein Geſicht, als daſſelbe aus⸗ zudrücken vermochte, und ſagte dann im Tone des herzlichſten Mitgefühls zu Herrn Swiveller:

Ich bin ſelbſt getäuſcht, jedoch bloß aus freund⸗ ſchaftlichen Gefühlen für ſie; ohne Zweifel haben Sie aber reellere Gründe, Privatgründe, um deren willen die Täuſchung Sie ſchwerer trifft als mich?

Ei, freilich iſt dieß der Fall, verſetzte Dick ärgerlich.

Das thut mir leid, auf Ehre, das thut mir ſehr leid. Auch ich fühle mich ſehr niedergeſchlagen. Nun wir aber einmal Unglücksgefährten ſind, wollen wir nicht auch Gefährten ſeyn auf dem ſicherſten Wege, es zu vergeſſen? Wenn Sie eben kein beſonderes Geſchäft haben, das Sie in eine andere Richtung führt, drängte Quilp, indem er ihn am Aermel zupfte, und aus den Augenwinkeln ſchlau nach ſeinem Geſichte hinauf ſchielte,ſo kenne ich ein Haus an der Waſſerſeite, wo der edelſte Schiedam unter uns geſagt, er ſoll geſchmuggelt ſeyn den die ganze Welt aufweiſen kann, zu ſinden iſt. Der Wirth kennt mich. Es iſt ein Sommerhäuschen dort mit der Ausſicht über den Fluß, wo wir uns mit einem Glas