Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1842)
Entstehung
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jungen Schreier das Maul zu ſtopfen, damit er mich nicht in Verſuchung führt, ihm etwas Unangenehmes anzuthun. Holla, Bürſchlein! willſt du ruhig ſeyn?

Der kleine Jakob hemmte den Lauf zweier Thrä⸗ nen, die er aus ſeinen Augen drückte, und blieb in ſtummem Entſetzen ſitzen.

Wenn du mir wieder losbrichſt, du Spitzbube, fuhr Quilp fort, indem er ihn ſtrenger anſah,ſo will ich dir Geſichter ſchneiden, daß du in Gichter verfällſt ja, das will ich. Jetzt aber ein Wört⸗ chen mit dir, Musjeh; warum biſt du nicht ver⸗ ſprochenermaßen gekommen?

Weßhalb hätte ich kommen ſollen? entgegnete Kit.Ich habe mit Euch nichts zu ſchaffen, eben⸗ ſowenig als Ihr mit mir.

Wohlan Frau, ſagte Quilp, indem er ſich raſch von Kit ab und an ſeine Mutter wandte;wann kam oder ſchickte ſein alter Herr zum letztenmal hie⸗ her? Iſt er noch hier? Und wenn nicht, wo iſt er hingegangen?

Er iſt gar nicht hier geweſen, verſetzte ſie. Ich wollte, wir wüßten, wo ſie hin ſind, denn es würde dann meinem Sohn viel leichter um's Herz ſeyn, und mir deßgleichen. Wenn Sie der Herr Quilp ſind, ſo ſollte ich meinen, daß Sie es am beſten wiſſen, und ich hab' ihm dieß erſt heute noch geſagt.

Hum! murmelte Quilp mit der Miene der Täuſchung, da ihm ihre Worte glaubwürdig erſchei⸗