Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1842)
Entstehung
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Oh, nicht an irgend einem beſondern Ort, verſetzte Codlin, der durch dieſe Frage etwas außer Faſſung gebracht zu ſeyn ſchien;es iſt mir nur viel daran gelegen, daß ihr ſo von mir denkt und mir Ge⸗ rechtigkeit widerfahren laßt. Ihr könnt gar nicht glauben, was ich für ein Intereſſe an euch nehme. Warum erzählteſt du mir nicht eure kleine Ge⸗ ſchichte ich meine die deinige und die des alten Herrn? Ich kann euch beſſer rathen, als irgend Jemand, und intereſſire mich ſo ſehr für euch oh, viel mehr als Short. Ich glaube gar, ſie brechen jetzt unten auf; du brauchſt natürlich Short nichts von dem zu ſagen, was wir da mit einander geplaudert haben. Gott behüte dich! Vergiß nicht, daß Codlin, nicht Short, der Freund iſt. Short iſt zwar, ſo weit er geht, nicht übel, aber der eigentliche, wahre Freund iſt Codlin, nicht Short.

Nachdem Thomas Codlin dieſe Verſicherungen noch mit einer Anzahl wohlwollender und beſchützender Blicke ausgeſtattet und dabei in ſeinem Benehmen eine große Wärme an den Tag gelegt hatte, ſtahl er ſich auf den Zehenſpitzen fort und ließ das Kind in einem Zuſtande der äußerſten Ueberraſchung zurück. Sie dachte noch immer über dieſes ſonder⸗ bare Benehmen nach, als die gebrechlichen Treppen unter den Fußtritten der anderen Wanderer erknarr⸗ ten, welche ſich zu Bette begaben. Kaum war dieß vorüber und der Schall der Tritte verklungen, als