Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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wußt und ſich entſchloſſen, ihn im Beginn, noch ehe ein Schritt geſchehen war, zu vereiteln.

Daniel Quilp war in dem Innerſten ſeines Herzens über dieſe Flucht ebenſo überraſcht als beun⸗ ruhigt. Es war ſeinem ſcharfen Ange nicht ent⸗ gangen, daß einige unentbehrliche Kleidungsſtücke mit den Flüchtlingen abhanden gekommen waren, und da er den ſchwachen Geiſteszuſtand des alten Mannes kannte, ſo war er nicht wenig verwundert, wie er es wohl angefangen haben mochte, um die Einwilligung des Kindes ſo leicht zu erlangen. Man würde Herrn Quilp großes Unrecht thun, wenn man glauben wollte, daß ihn irgend eine uneigennützige Beſorgniß für die Beiden gequält hätte, denn ſeine Unruhe entſprang nur aus der Vermuthung, der alte Mann habe wohl noch einen geheimen Geldvorrath, von welchem er nichts geahnet, beſeſſen, und ſchon der Gedanke, daß derſelbe ſeinen Geiergriffen entwiſcht ſey, erfüllte ihn mit Verdruß und Selbſtvorwürfen.

In dieſer Gemüthsſtimmung gewährte es ihm einigen Troſt, als er fand, daß Richard Swiveller, zwar unter ganz verſchiedenen Verhältniſſen, aber augenſcheinlich durch dieſelbe Urſache gereizt und getäuſcht war.„Es kann gar nicht fehlen,“ dachte der Zwerg,„daß er wegen ſeines Freundes her kam, um dem alten Manne durch Schmeichelworte oder Schreckmittel ein kleines Bruchſtück von jenem Reich⸗ thum zu entlocken, welchen er, ihrer Anſicht zu Folge, im Ueberfluſſe beſitzt. Es gewährte ihm daher eine

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