Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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Nachbarſchaft die Haare zu Berge ſtanden, und ich weiß, daß meine Haushälterin, obgleich ſie das ge⸗ nannte Rauchinſtrument in hohen Ehren hält, doch hinſichtlich deſſelben ein gewiſſes unheimliches, aber⸗ gläubiſches Gefühl nicht unterdrücken kann, vermöge deſſen ſie nur ungerne nach Eintritt der Dunkelheit allein mit demſelben im Zimmer bleiben würde. Welchen Kummer auch mein tauber Freund ver⸗ lebt haben, welcher Schmerz noch in irgend einem geheimen Winkel ſeines Herzens weilen mag,— jetzt iſt er ein heiteres, gefälliges, glüuckliches Weſen. Unglück kann auf einen ſolchen Mann nur gute Wirkungen üben, und wenn ich den Spuren deſſel⸗ ben in ſeinem edeln Weſen und ſeiner ernſten Ge⸗ müthlichkeit folge, ſo kann ich um ſo weniger über die Heimſuchungen murren, die mir ſelbſt widerfahren ſind. Hinſichtlich der Pfeife habe ich mir eine eigene Thevrie erdacht; ich kann mich nämlich des Gedan⸗ kens nicht erwehren, daß ſie einigermaßen mit dem Anlaſſe, der uns zuſammenführte, in Verbindung ſteht, denn ich erinnere mich, daß es geraume Zeit anſtund, ehe er überhaupt nur von ihr ſprach; als er es aber that, geſchah es mit vieler Zurückhaltung und in einer wehmüuͤthigen Stimmung, und dann währte es wieder eine ziemliche Weile, bis er ſie wieder zum Vorſchein brachte. Neugierde macht mir übri⸗ gens hinſichtlich dieſes Punktes nichts zu ſchaffen, denn ich weiß, daß die Pfeife zu ſeiner Ruhe und ſeinem Seelenfrieden beiträgt, und eines weiteren