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größten Leichtigkeit das, was ich ſagen wollte, errieth, noch ehe ich es zur Hälfte aufgezeichnet hatte. Er theilte mir mit bebender Stimme mit, daß er nicht gewöhnt ſey, dieſen Tag allein zuzubringen, ſondern daß er ſonſt immer einen kleinen feſtlichen Zirkel um ſich verſammelt gehabt hätte; und als er bemerkte, daß ich auf ſeinen Anzug blickte, ob er etwa Trauer⸗ kleider trüge, fügte er haſtig bei: dieß ſey es nicht, denn wenn es wäre, ſo glaube er, er würde es leichter ertragen können. Von jener Zeit an bis auf dieſen Augenblick haben wir den Gegenſtand nicht wieder berührt. Wir ſind zwar ſeitdem bei jeder Wiederkehr deſſelben Jahrestags beiſammen geweſen, und obgleich wir uns nach der Mahlzeit Hand in Hand zuzutrin⸗ ken pflegen und mit freundlicher Geſchwätzigkeit jeden Umſtand unſeres erſten Zuſammentreffens zurückrufen, ſo vermeiden wir doch dieſen einen Punkt, als be⸗ ſtünde darüber eine Uebereinkunft zwiſchen uns. Inzwiſchen haben wir nicht unterlaſſen, unſere gegenſeitige Freundſchaft und Achtung zu kräftigen, und es entſpann ſich unter uns eine ſo innige An⸗ hänglichkeit, daß ich zuverſichtlich glaube, der Tod wird ſte nur auf eine kleine Weile unterbrechen, um ſie in einem andern Daſeyn ungeſtört fortdauern zu laſſen. Ich weiß kaum, wie es mit unſerem Verkehre zugeht, aber er hat längſt aufgehört, für mich taub zu ſeyn. Er iſt häufig der Genoſſe meiner Spazier⸗ gänge, und ſelbſt in den überfüllteſten Straßen be⸗ antwortet er mir den unbedeutendſten Blick; die
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