Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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ſpannten Ausdrucke ſeines Geſichtes und aus der Aufmerkſamkeit, womit er mich während meiner Worte beobachtete, entnommen, daß ſein Gehörſinn mangelhaft war.

„Es ſollte eine Art Freimaurerei zwiſchen uns be⸗ ſtehen,“ ſagte ich, indem ich von ihm auf mich deutete, um ihm meine Worte verſtändlicher zu machen,— „wenn auch nicht um unſerer grauen Haare, ſo doch um unſeres Mißgeſchickes willen. Sie ſehen, daß ich nur ein armer Krüppel bin.“

Ich habe mich bei meinem Leiden, ſeit dem ſchwe⸗ ren Augenblicke, da es mir zuerſt in's Bewußtſeyn kam, nie ſo glücklich gefühlt, als in jener Stunde, in welcher er mit einem Lächeln, das ſeitdem freund⸗ lich meinen Lebenspfad erleuchtet, meine Hand ergriff und wir ſo Seite an Seite beiſammen ſaßen.

So nahm meine Freundſchaft mit dem tauben, alten Herrn ihren Anfang, und wann ward je der leichte und unbedeutende Dienſt eines zur rechten Zeit geſprochenen freundlichen Wortes mit ſolcher Liebe und Anhänglichkeit vergolten, als wie er ſte mir erwieſen hat?

Er brachte ein aus Pergamentblättern beſtehen⸗ des Büchlein nebſt einem Bleiſtift zum Vorſchein, um uns bei dem Beginne unſerer Bekanntſchaft gegen⸗ ſeitig den Verkehr zu erleichtern, und ich entſinne mich noch recht wohl, wie ungeſchickt und verlegen

ich mich benahm, wenn ich meinen Antheil an dem Geſpräch niederſchrieb, während er mit der