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eigener Erfahrung, daß andern Falls ſein Benehmen hätte verſchieden ſeyn müſſen, weil er dann gewiß wenigſtens einiges Intereſſe an der Ankunft eines Fremden genommen haben würde. Auch entging es mir nicht, daß er keinen Appetit hatte, denn er ver⸗ ſuchte vergeblich, zu eſſen, ſchob von Zeit zu Zeit den Teller bei Seite und ſank dann in ſeine frühere Haltung zurück. Seein Geiſt weilte, wie ich mir dachte, bei frü⸗ heren Weihnachtsabenden. Viele davon tauchten nach einander auf, nicht mit einer weiten Kluft zwi⸗ ſchen jedem, ſondern in einer ununterbrochenen Rei⸗ henfolge, wie die Tage einer Woche. Er mochte es wohl ganz anders finden, das erſtemal(denn es war für mich eine ausgemachte Sache, daß es das erſte⸗ mal ſeyn mußte,) in einem ſtillen, leeren Zimmer zu ſitzen, ohne ſich um eine Seele kümmern zu können. Ich konnte mich nicht entbrechen, ihm in Gedanken durch Reihen angenehmer Geſichter zu folgen, und dann mit ihm nach dieſem trübſeligen Ort mit ſeinem Miſtelzweig, der in den Dünſten der Gaslampe hin⸗ welkte, und ſeinen Stechpalmäſten, die bereits durch einen Samum von Dämpfen des Geſottenen und Gebratenen ganz ausgetrocknet waren, zurückzukehren. Sogar der Kellner war in ſeiner Heimath auf Be⸗ ſuch, und ſein Amtsverweſer, ein armer, magerer, ausgehungerter Mann, hielt Weihnachten im Wammſe. Ich nahm immer größeres Intereſſe an meinem Freunde. Seine Mahlzeit war vorbei; die Flaſche 5 †


