Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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dern ließ denſelben auf ſeiner Hand ruhen, und hatte ſich bei ſeinem halb beendigten Mahle in Nachdenken verloren.

Ich ließ mir etwas geben, um dadurch Anlaß zu erhalten, in dem Zimmer zu bleiben,(ich hatte früh geſpeist, weil meine Haushälterin auf den Abend von einer guten Freundin zu einem Feſtmahle einge⸗ laden war), und ſetzte mich an eine Stelle, wo ich meine Beobachtungen anſtellen konnte, ohne dem Fremden läſtig zu fallen. Nach einer Weile blickte er auf. Er bemerkte, daß Jemand eingetreten war, konnte aber nur ſehr wenig von mir ſehen, da ich im Schatten und er im Lichte ſaß. Er war traurig und gedankenvoll, und ſo hütete ich mich, ihn durch eine Anſprache zu ſtören.

Ich möͤchte gerne glauben, daß es etwas Beſſe⸗ res als Neugierde war, was meine Aufmerkſamkeit anzog und mich gewaltig zu dieſem Herrn hintrieb, denn nie ſah ich ein ſo geduldiges und freundliches Geſicht. Er hätte ſollen von Freunden umgeben ſeyn, und doch ſaß er hier niedergeſchlagen und allein, wo doch alle Menſchen die ihrigen um ſich verſammelt hatten. So oft er aus ſeiner Träumerei erwachte, verſank er wieder in dieſelbe, und es war klar, was auch immer der Gegenſtand ſeiner Gedanken ſeyn mochte, ſie waren ſchwermüthiger Art und wollten ſich nicht niederkämpfen laſſen.

Er war nicht an die Einſamkeit gewöhnt. Ich gewann bald dieſe Ueberzeugung, denn ich weiß aus

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