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Mit gleichem Ungeſtüm und ſich gegenſeitig durch lautes Geſchrei und Getobe anſpornend, mach⸗ ten die Bürger und das gemeine Volk die Streitſache zu der ihrigen, umkreisten hundert Mann hoch den Meiſter Graham und drängten ihn von dem Thore fort. Umſonſt ſchwang er das zerbrochene Schwert über ſeinem Haupte, umſonſt rief er, daß er an der Schwelle von London für den Frieden der geheilig⸗ ten Heimath ſterben wolle. Sie trugen ihn fort und hielten ihn immer ſo in der Mitte, daß ihn Niemand angreifen konnte, wobei ſie ſich den Weg nach der City mit den Waffen erkämpften. Das Geklirr von Schwertern, das Gebrauſe der Stimmen, der Staub, die Hitze, das Gedränge, das Niedertreten von Men⸗
waren fürchterlich. Die am Saume eines jeden Haufen Befindlichen, welche ihre Waffen erfolgreich brauchen konnten, fochten verzweifelt, während die Inneren, toll vor gereizter Wuth, über den Häup⸗ tern ihrer Vordermänner weg ihre Wehren brauch⸗
ten und ihre eigenen Kameraden damit niederſchlu⸗
gen. Wo immer das zerbrochene Schwert ſich uͤber den Köpfen des Volkshaufens ſehen ließ, dahin ver⸗ ſuchten die Cavaliere einen neuen Angriff, der jedes⸗ mal durch ein plötzliches Klaffen in dem Gedränge,


