Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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jenigen, welche ſeine Geſchichte kannten, und dieſer waren ſo viele, daß, wenn er allein in der Dunkel⸗ heit durch die Straßen ſchritt, ſelbſt der rohe Pöbel die Mützen lüpfte und ihm ſeine Achtung, gemiſcht mit einer rauhen Miene von Theilnahme, zollte.

In einer Mainacht es war ihr Geburtstag, und ſeit ihrer Flucht waren zwanzig Jahre verfloſſen ſaß Hugh Graham in dem Zimmer, das ſie in den Jahren ſeiner Jugend geheiligt hatte. Seine Haare waren ergraut, obgleich er noch in der vollen Kraft des Lebens ſtand. Gedanken an die Vergangen⸗ heit hatten ihn ſeit einigen Stunden beſchäftigt, und das Gemach war allmählig ganz dunkel geworden, als er durch ein lautes Pochen an der Hausthüre aus ſeinen Träumen geweckt wurde.

Er eilte hinunter, und als er öffnete, ſah er bei dem Lichte einer Lampe, welche er unterwegs auf⸗ gegriffen hatte, eine weibliche Geſtalt durch die Thüre dringen. Sie huſchte raſch an ihm vorbei und ſchwebte die Treppe hinauf. Er ſah umher, ob Verfolger in der Nähe wären; er konnte jedoch keines nicht eines einzigen gewahr werden.

Er war anfangs geneigt, das Ganze für ein Gebilde ſeines eigenen Gehirns zu halten, als ihm plötzlich eine unbeſtimmte Ahnung der Wahrheit die

Seele durchzuckte. Er verriegelte die Thüre und

eilte verwirrt zurück. Ja, da war ſie hier, in dem Gemach, welches er verlaſſen hatte, hier in ihrer alten, unſchuldigen, glücklichen Heimath, aber