Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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ſo verändert, daß Niemand, als er, eine Spur deſſen, was ſie geweſen, an ihr entdecken konnte hier auf ihren Knieen, die Hände voll Schaam und bit⸗ teren Seelenkampfes vor ihrem glühenden Geſicht zuſammengeſchlagen!

Mein Gott! mein Gott! rief ſie,laß mich jetzt ſterben! Obgleich ich Tod, Kummer und Schande über dieſes Dach gebracht habe, ſo laß mich doch um Deiner ewigen Barmherzigkeit willen in der Hei⸗ math ſterben.

Keine Thräne glänzte damals auf ihrem Ant⸗ litze, aber ſie zitterte und warf ſcheue Blicke in dem Gemach umher. Alles ſtand noch an der alten Stelle. Ihr Bette ſah aus, als ob ſie es erſt dieſen Morgen verlaſſen hätte. Der Anblick dieſer bekannten Gegenſtände bekundete, wie theuer man ihr Andenken gehalten, und das Verderben, das ſie über ſich ſelbſt gebracht, war mehr, als die beſſere Natur des Weibes,

welche ſie hergeführt hatte, ertragen konnte. Sie ſank weinend zur Erde.

Hauſe eine Wohnung eingeräumt habe. Auch ſprach man davon, er habe auf ihr Vermögen

verzichtet, damit ſie es zu mildthätigen Handlungen verwenden möge; deßgleichen habe er gelobt, ihr Schutz in ihrer Abgeſchiedenheit zu verleihen, ohne

wieder ſehen zu wollen. Dieſe