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als einen ſo geduldigen, treuen und unermüdlichen Freund erweiſen können? Wie oft ſaß ich in den langen Winterabenden da. und fand ſo viel Geſellig⸗ keit in ihrer Heimchenſtimme, daß ich dankbar meine Augen von meinem Buche aufſchlug, wann ihr Geſicht, geröthet von der Glut des lodernden Feuers, den ſtarren Ausdruck zu verlieren und mich freundlich anzuſehen ſchien! Wie oft rief mich im Sommerzwielicht ihr einförmiges Flüſtern zu der ru⸗ higen und friedlichen Gegenwart zurück, wenn meine Gedanken ſich in einer melancholiſchen Vergangenheit umgetrieben hatten! Wie oft unterbrach ihre Glocke in der tiefen Stille der Mitternacht das läſtige Schwei⸗ gen und ſchien mir die Verſicherung zu geben, daß die alte Wanduhr noch inſcher als treue Wächterin an meiner Zimmerthüre ſtehe! Mein Sorgenſtuhl, mein Pult, meine alten Möbel, ſogar meine Bücher, — nicht einmal zu den letztern kann ich eine ſolche Liebe faſſen. 5 Sie ſteht in einem traulichen Winkel mitten zwiſchen dem Kamine und einer niedrigen Bogenthüre, die zu meinem Schlafzimmer führt. Ihr Ruf iſt ſo ſehr durch die ganze Nachbarſchaft verbreitet, daß ich oft die Freude habe, zu hören, wie der Wirth oder der Bäcker, bisweilen ſogar der Küſter, meine Haushälterin(von der ich ſeiner Zeit manches zu berichten haben werde) bitten, ihnen genau zu ſagen, welche Zeit Maſter Humphrey's Wanduhr angebe. Mein Barbier, von dem ich bereits geſprochen, möchte
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